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Meisterkurse, Vorträge und Workshops

Valentin Schiedermair hat viele Meisterkurse in Europa und Asien gegeben. Oft kombinieren sie verschiedene Elemente wie Konzert oder Vortrag mit dem Unterricht von Studenten im Meisterkurs. Einige der Themen dieser Kurse waren:

Klangfarben

Der Klavierklang hat die Pianisten seit Mozart beschäftigt. Sein Studium mit Schülern von Horowitz, Leschetitzky und Schnabel erlaubt es Valentin Schiedermair, Geheimnisse einer pianistischen Kunst weiterzugeben, die im heutigen Drang nach technischer Perfektion verlorenzugehen droht.

Chopin: Préludes & Nocturnes

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Chopin spielte Nocturnes und Préludes in jedem seiner seltenen Klavierabende. Die Préludes wurden zuerst als nur fragmentarisch mißverstanden, aber in Ihnen findet sich alles, was an Chopins Stil wesentlich ist. Er ordnete diese Miniaturen zu einem Zyklus, der zu seinem gewichtigsten Werk wurde. Im Laufe seines Lebens hat Chopin auch das Nocturne zu der ihm ganz eigenen Kunstform gemacht. Anfangs folgte er noch auf den Spuren von Fields ursprünglicher Idee, wurde dann in der Melodiegestaltung aber von Bellinis Opern inspiriert und schuf schließlich eine Klangwelt, die die damaligen Grenzen von Rhythmus, Melodie und Harmonie überschritt. Dank seiner intimen Kenntnis der polnischen und russischen Schule des Chopin-Spiels und seiner eigenen Konzert-und Aufnahmepraxis gibt Valentin Schiedermair hier einen Einblick in die letzten Feinheiten der Chopin-Interpretation.

Rhythmus Workshop

In diesem unterhaltsamen Workshop wird Valentin Schiedermair ihr Rhythmusgefühl neu orientieren, um sie zu einem besseren und zufriedeneren Musiker zu machen. Der Workshop geht von den Grundlagen, die jeder kennen zu glaubt, bis zu den Polyrhythmen, die manches Stück der modernen Literatur zu einem Problem werden lassen.

Schumanns Klaviermusik

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Nur wenige Pianisten können dem Reiz des Carnavals, der Kreisleriana, der Symphonischen Etüden, der Fantasie oder den Sonaten Schumanns widerstehen, aber viele scheitern an der Fülle von pianistischen und musikalischen Problemen: Die vertrackten Handstellungen, die komplizierte Technik, die riskanten Sprünge und die pianistische Ausdauer, die verlangt wird. Hinzu kommen die oft willkürlich widersprüchlichen Vortragsbezeichnungen und die vielen komplexen Interpretationsfragen bei Stücken, die im Konzert leicht in unzusammenhängende Einzelteile auseinanderfallen. Schumanns Klaviermusik stellt eine besondere Herausforderung dar. Valentin Schiedermair erklärt und demonstriert wie diese Fragen gelöst werden können - von den frühen Abegg-Variationen bis zu den großen Werken.

Beethovens Klaviersonaten

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Beethoven-Interpretation ist einer der Prüfsteine der pianistischen Kunst. Um die musikalische Sprache der Sonaten verstehen zu können, bedarf es eines kreativen Einblicks in ihre Komposition sowie eines Verständnisses des historischen und biographischen Hintergrunds. Bedeutende Beethoven-Interpreten im Konzert und auf Aufnahmen zu hören hat Schiedermairs moderne Auffassung der Sonaten geprägt. Er vermeidet romantische Übertreibung ebenso wie analytische Kälte, sondern stellt sich der emotionalen und intellektuellen Herausforderung dieser Musik.